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Konzerte | Jazz

Miles 100 Marathon

Elbphilharmonie

Miles! Miles! Miles! Die Elbphilharmonie wird eine Woche lang zum internationalen Hotspot für alle Jazzfans. Am Rande des Miles-Davis-Schwerpunkts im Konzertsaal entsteht vom 1. bis 6. Mai eine Pop-up-Bar im 5. OG des alten Kaispeichers. Das Besondere: In der Bar, die nur sechs Tage geöffnet hat, werden alle Alben von Miles Davis gespielt. Von »Kind of Blue«, einem der besten Jazz-Alben aller Zeiten, bis zu den treibenden Grooves von »Bitches Brew«: ein echter Marathon mit mehr als 50 Stunden guter Musik und über 50 Stunden Gelegenheit, den wohl exklusivsten und schönsten Blick der ganzen Stadt über den Hamburger Hafen zu genießen. Für feine Drinks und gemütliche Stimmung sorgt die Pacific Bar aus der Hamburger Schanze, die nicht zuletzt wegen ihrer handverlesenen Cocktails über das Szeneviertel hinaus bekannt ist. Der Eintritt ist frei, der Platz vor Ort leider beschränkt, weshalb es beim Einlass zu Wartezeiten kommen kann. Das Programm lautet an diesem Abend wie folgt: 16:30 Uhr: Birth of the Cool, 1957 17:08 Uhr: The New Sounds, 1951 17:33 Uhr: Dig, 1956 18:10 Uhr: Blue Period, 1953 18:30 Uhr: Young Man with a Horn, 1953 18:55 Uhr: The Compositions of Al Cohn, 1953 19:17 Uhr: Miles Davis Volume 2, 1953 19:40 Uhr: Miles Davis, Volume 3, 1954 20:08 Uhr: Miles Davis Quartet, 1954 20:38 Uhr: Miles Davis Quintet, 1954 20:57 Uhr: Walkin’, 1957 21:37 Uhr: Miles Davis All Star Sextet, 1954 22:01 Uhr: Miles Davis with Sonny Rollins, 1954 22:24 Uhr: Miles Davis All Stars, Volume 1 / 2, 1955 23:06 Uhr: Bags’ Groove, 1957 23:53 Uhr: Musings of Miles, 1955 00:31 Uhr: Blue Moods, 1955 Das vollständige Programm und wichtige Informationen zum Einlass gibt es hier: Miles 100 Marathon auf dem Sounddeck
Konzerte | Klavierkonzert

Sofiane Pamart

Elbphilharmonie

Sofiane Pamart, Klavier Sofiane Pamarts musikalisches Universum liegt irgendwo zwischen großartiger Filmmusik und Abenteuergeschichten. Sein Werk, das sowohl düster als auch poetisch ist, verkörpert eine emotionale Genauigkeit, die ein breites Publikum anspricht; es ist ein großartiges Werk, das für alle zugänglich ist. Pamart gehört zu den meistgestreamten Klassik-Künstler:innen der Welt. Seine drei Soloalben belegten 2024 die ersten drei Plätze der Charts für klassische Alben in Frankreich. Er tritt regelmäßig auf renommierten Bühnen in Frankreich und international auf und ist der erste Pianist in der Geschichte, der in der Accor Arena Bercy auftrat und den legendären Veranstaltungsort bis auf den letzten Platz ausverkaufte. Eine enorme Leistung, die er während seiner ersten Solotournee vollbrachte. Als Goldmedaillengewinner des Nationalkonservatoriums von Lille begann Sofiane Pamart seine Solokarriere im Jahr 2019. Sofiane ist bekannt für seine präzise und hochwertige visuelle Arbeit. Seine Positionierung, die die Eleganz der Mode mit Street-Codes verbindet, macht ihn zu einem einzigartigen Musiker, einem Haute-Couture-Pianisten mit der Mentalität und dem Image eines Rappers. Eine Mischung, die ihm 2024 auch die große Ehre einbrachte, bei der Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele aufzutreten. Und so findet sich neben einem typischen Klassikpublikum auch eine Hörerschaft, die man auf den ersten Blick nicht in einem Konzertsaal erwarten würde.
Konzerte | Konzert

Orchester PRJCT Amsterdam / Flemish Radio Choir / Maarten Engeltjes

Elbphilharmonie

PRJCT Amsterdam Orchester Flemish Radio Choir Julia Lezhneva, Sopran Carolyn Sampson, Sopran Benedikt Kristjánsson, Tenor Fabio Trümpy, Tenor Edward Grint, Bass Maarten Engeltjes, Countertenor und Leitung Georg Friedrich Händel: Der für die Sünden der Welt gemarterte und sterbende Jesus / Passion nach Barthold Hinrich Brockes 310 Jahre nach der Entstehung erklingt Händels beliebte »Brockes-Passion« erstmals mit Starbesetzung im Großen Saal der Elbphilharmonie. Die »Brockes-Passion« ist das einzige geistliche Werk von Händel in deutscher Sprache. Mit seinem opernhaften und mitreißenden Charakter ist Händels Komposition auch musikalisch eine wahre Rarität unter den Passionen. Das Libretto der Passion stammt aus der Feder von Barthold Heinrich Brockes, einem bedeutenden Hamburger Dichter, der außerdem Ratsherr und Senator in Hamburg war. Seine Passion mit dem Originaltitel »Der für die Sünde der Welt gemarterte und sterbende Jesus« machte den Hamburger weltberühmt. Mit mehr als zehn Vertonungen ist die »Brockes-Passion« der am häufigsten vertonte Passionstext in deutscher Sprache. Die Vertonung von Georg Friedrich Händel ist die berühmteste und beliebteste Vertonung dieser Passion. So wurde Händels »Brockes-Passion« u.a. auch von Joseph Haydn in Wien und von Johann Sebastian Bach in Leipzig aufgeführt. Bach ließ sich sogar eine Abschrift von dem Werk anfertigen, die heute eine von fünf noch erhaltenen Abschriften ist. Zum Glück – denn die Originalpartitur aus Händels Feder ist verschollen. Die Erstaufführung in der Elbphilharmonie wird von einer hochkarätigen Starbesetzung präsentiert. Starsopranistin Julia Lezhneva wird international gefeiert. Die New York Times lobt ihre Stimme als »engelsgleich«. Opernstar Carolyn Sampson tritt u.a. regelmäßig bei den BBC Proms auf. Außerdem mit dabei sind die bedeutenden Solisten Benedikt Kristjánsson, Fabio Trümpy und Edward Grint. Das Orchester PRJCT Amsterdam unter der Leitung seines Gründers Maarten Engeltjes begeistert seit 2017 mit seiner erfrischenden Spielfreude das Publikum und zählt zu den spannendsten Orchestern für Alte Musik. Der Flemish Radio Choir ist einer der renommiertesten Chöre Europas und feiert bald sein 90-jähriges Jubiläum. Das Konzert findet mit einer Pause statt.
Konzerte | Konzertante Aufführung

Monteverdi: L’Orfeo / Leonardo García Alarcón

Elbphilharmonie

Cappella Mediterranea Chœur de Chambre de Namur Valerio Contaldo, Orfeo Mariana Flores, Euridice, La Musica, Proserpina Giuseppina Bridelli, La Messaggiera, La Speranza Edward Grint, Plutone Salvo Vitale, Caronte Alessandro Giangrande, Pastore, Apollo Leandro Marziotte, Pastore, Apollo Matteo Bellotto, Pastore Nicholas Scott, Pastore, Spirito, Eco Estelle Lefort, Ninfa Philippe Favette, Spirito 2 Dirigent: Leonardo García Alarcón Claudio Monteverdi: L’Orfeo / Favola in musica Konzertante Aufführung in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln Das Konzert findet mit einer Pause statt. Die Geburt der Oper Mit einer Einführung durch La Musica, die Musik höchstpersönlich, beginnt die Geschichte der Oper: Claudio Monteverdi eröffnet mit dem Prolog seine Version der antiken Liebesgeschichte von Orfeo und Eurydike, dem Sänger, dessen Stimme sogar den Tod erweichen konnte. Dirigent Leonardo García Alarcón hat das epochale Werk mit seiner auf Alte Musik spezialisierten Cappella Mediterranea fest im Repertoire und sagt: »Wenn Leben, Tod, Liebe und Musik die treibenden Kräfte der Menschheit sind, dann ist L’Orfeo vielleicht die Oper, die sie am besten verkörpert.« Bemerkenswert ist das Orchester, das Monteverdi klangmalerisch einsetzt: Zinken für prächtige Fanfaren und Ritornelle, Flöten für die tanzenden Hirten, düstere Posaunen und Orgel für Hades, den Gott der Toten, sowie Harfe, Lauten und Streicher, die Chöre und Soloarien reichhaltig unterfüttern. In die Gesangspartien legt Monteverdi große Gefühle, in der damaligen Opernsprache »Affekte « genannt. Ob die Freude über die Hochzeit oder der Schock und die herzzerreißende Trauer über den plötzlichen Tod Eurydikes – das Solist:innenensemble um Valério Contaldo und Mariana Flores in den Titelpartien zeigt mit 400 Jahre alter und doch unglaublich lebendiger Musik, wie universell verständlich Emotionen sind. Einführung mit Michael Sangkuhl 19:00 Uhr / Elbphilharmonie, Foyer Nähe Haupt-Bar (nur Stehplätze)
Konzerte | Konzert

Württembergisches Kammerorchester Heilbronn / Herbert Schuch / Risto Joost

Elbphilharmonie

Württembergisches Kammerorchester Heilbronn Herbert Schuch, Klavier Dirigent: Risto Joost Erkki-Sven Tüür: Passion.Illusion Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Klavier und Orchester Es-Dur KV 271 »Jeunehomme« Ottorino Respighi: Antiche Danze ed Arie Suite Nr. 3 P 172 Joseph Haydn: Sinfonie fis-Moll Hob. I:45 »Abschiedssinfonie« Illusion und Passion »Illusion« und »Passion« sind zwei Grundvoraussetzungen für die Entstehung musikhistorischer Meilensteine. Eingeleitet von den gleichnamigen, das unendliche Texturpotenzial des Streichorchesters hervorragend ausnutzenden Sätzen Erkki-Sven Tüürs, spannt sich der musikalische Bogen über die Suite Nr. 3 aus Respighis »Danze ed Arie antiche« – eine Verbindung historischer Elemente mit der Farbenpracht des 20. Jahrhunderts – bis hin zu Haydns Sinfonie in fis-Moll. Das kraftvolle, auch als »Trauersinfonie« bekannte, Werk drückt sowohl tiefgründige Melancholie, als auch dramatische Spannungen aus. Im Mittelpunkt steht Mozarts Klavierkonzert mit dem Beinamen »Jeunehomme«, das durch seine elegante Form und die brillante Klavierpartiem besticht. Es ist ein Meisterwerk der Wiener Klassik, das der dem Württembergisches Kammerorchester Heilbronn eng verbundene Pianist Herbert Schuch getreu seines Credos »nicht nur zum Klingen, sondern auch zum Sprechen« bringt.
Konzerte | Konzert

Chloe Flower

Elbphilharmonie

Chloe Flower, Klavier Die US-amerikanische Pianistin, Komponistin und Aktivistin Chloe Flower gastiert für eine exklusive Deutschlandshow im Kleinen Saal der Elbphilharmonie. Sie präsentiert ihr gefeiertes Crossover-Programm zwischen Klassik, Pop und politischem Bewusstsein. Chloe Flower steht wie kaum eine andere Musikerin für die Verbindung aus Virtuosität, Haltung und Zeitgeist. Ob als viraler Star bei den Grammy’s mit Cardi B, als gefeierte Solistin mit Orchestern wie dem English National Opera Chorus oder als Komponistin für Netflix, Estée Lauder und internationale Kampagnen – sie bewegt sich mühelos zwischen den musikalischen Welten und bringt Klassik in die Gegenwart.
Konzerte | Konzert

Philharmonisches Staatsorchester Hamburg / Julian Rachlin

Elbphilharmonie

Philharmonisches Staatsorchester Hamburg Julian Rachlin, Violine und Leitung »ZeitSpiel Acht« Felix Mendelssohn Bartholdy: Konzert für Violine und Orchester e-Moll op. 64 / Mit Überschreibung des zweiten Satzes von Richard Dubugnon (Uraufführung) Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 1 D-Dur ZEITSPIEL ACHT Die Philharmonischen Konzerte des Staatsorchesters Hamburg werden zu ZeitSpielen und überschreiten die Grenzen des Gewöhnlichen: In diesem Konzert erklingt Richard Dubugnons kompositorische Interpretation der Essenz Mendelssohns – denn der Zweite Satz dessen Violinkonzerts wird durch eine Neukomposition aus seiner Feder ersetzt, inspiriert vom Original. Mendelssohn Bartholdy begegnet uns in unserer heutigen Zeit als Spiegel der Vergangenheit und zugleich durch Dubugnon als Teil des Hier und Jetzt. Dieses musikalische Spiel ohne Berührungsängste eröffnet neue Perspektiven auf unsere Musikkultur, unser Denken und Sein, auf unsere Art, Musik zu rezipieren. » Ich werde versuchen, die Essenz von Mendelssohns Violinkonzert einzufangen und mir vorzustellen, wie sie in der Zukunft klingen könnte, so als ob Mendelssohns Geist mir die neue Version durch ein Medium diktieren würde.« – Richard Dubugnon Einführung 10:00 Uhr / Elbphilharmonie, Großer Saal
Konzerte | Konzert

Chamber Orchestra of Europe / Sir Simon Rattle

Elbphilharmonie

Chamber Orchestra of Europe Dirigent: Sir Simon Rattle Béla Bartók: Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta Sz 106 Ferruccio Busoni: Sarabande / aus: Zwei Studien zu »Doktor Faust« op.  51 Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 4 e-Moll op. 98 Mathematische Präzision und Volkstanz Sir Simon Rattle und das Chamber Orchestra of Europe: Seit der ersten Zusammenarbeit 2020 sind sie ein Dreamteam – mittlerweile hat der internationale Klangkörper den Stardirigenten zum Ehrenmitglied erhoben. Ihr zweites gemeinsames Elbphilharmonie-Konzert stellt das Orchester ganz in den Mittelpunkt mit einem rhythmischen Feuerwerk von Bartók und der Klangfülle von Brahms’ Vierter Sinfonie. Erst 2024 hat das Chamber Orchestra of Europe eine Aufnahme aller Brahms-Sinfonien veröffentlicht. Das Orchester zelebriert die kammermusikalischen Seiten der Musik, schafft größte Transparenz und wird doch von der mitreißenden Energie von Sir Simon zum großen sinfonischen Ganzen verschmolzen. Perfektes Zusammenspiel verlangt auch Béla Bartók, damit seine vertrackten Rhythmen für die ungewöhnliche Besetzung aus Saiteninstrumenten – also Streichern, Klavier und Harfe –, Celesta und viel Schlagwerk so federleicht und schwungvoll klingen wie ein Volkstanz aus Bartóks ungarischer Heimat. Damit machen Rattle und das Chamber Orchestra of Europe auch die Gemeinsamkeiten der beiden Komponisten hörbar: Brahms und Bartók komponierten so strukturiert und beinahe mathematisch wie voller Leidenschaft, sie liebten die ungarische Volksmusik und eroberten mit dieser Kombination die Herzen von Publikum und Musiker:innen. Einführung mit Dominik Bach: 19:00 Uhr / Elbphilharmonie, Großer Saal
Konzerte | Konzert

Lydie Auvray Trio

Elbphilharmonie

Lydie Auvray Trio Lydie Auvray, Akkordeon und Gesang Eckes Malz, Klavier und Percussion Markus Tiedemann, Gitarren, Ukulele, Bouzouki und Bass Nach dem ersten Gastspiel 2019 in der Elphi nun also zum letzten Mal: Ein »Best-Of«, das sich niemand entgehen lassen sollte. Auf Abschiedstour in dieser Besetzung kann das Hamburger Publikum noch einmal Zeuge von Lydie Auvrays beeindruckender Vielseitigkeit werden – von schwingender Musette über feurige Tangos zu ihren ganz persönlichen Chansons; von weltmusikalischen und jazzigen Klängen zu den filmmusikartigen Werken des fantastischen Trios, die im Kopf einen wahren Bilderrausch auslösen, gefühlvoll und dicht. Viele dieser Stücke haben für ihre Fans längst Kultstatus. »Ich möchte auf dieser letzten Tournee mit unserem Trio Lieblingsstücke von mir, meinen Musikern und dem Publikum spielen, aus all meinen Schaffensphasen. Das ist wie ein musikalischer Blick in und auf mein ganzes Leben.« Lydie Auvray wird begleitet von ihren langjährigen Komplizen und Wegbegleitern, den hervorragenden Musikern Markus Tiedemann und Eckes Malz.
Konzerte | Konzert

Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen / Mao Fujita / Paavo Järvi

Elbphilharmonie

Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen Mao Fujita, Klavier Dirigent: Paavo Järvi Franz Schubert: Sinfonie Nr. 1 D-Dur D 82 Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Klavier und Orchester F-Dur KV 459 Franz Schubert: Sinfonie Nr. 3 D-Dur D 200 Eitel Sonnenschein Seit mehr als zwei Jahrzehnten ist Paavo Järvi künstlerischer Leiter der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und gemeinsam hat das musikalische Dreamteam einen Staffellauf an die Spitze der internationalen Musikwelt hingelegt. In diesem Konzert verbinden sie die Energie des jungen Schubert mit feinsinnigem Mozart und haben mit Mao Fujita einen Pianisten als Partner, der mit Mitte 20 schon als führender Mozart-Interpret seiner Generation gehandelt wird. Gerade mal 16 Jahre alt war Schubert, als er mit seiner ersten Sinfonie eine äußerst selbstbewusste Musik aufs Papier warf. Das Werk orientiert sich deutlich am Vorbild Mozarts und besticht mit einer mitreißenden Energie und Frische im Ausdruck. Zwei Jahre später schrieb Schubert mit seiner Dritten eine weitere Sinfonie in D-Dur, die einer eigenen Klangsprache noch einen Schritt näherkommt – ein kraftstrotzendes und humorvolles Stück, das auf der Bühne wie im Publikum gute Laune verbreitet. Dazu passt Mozarts Klavierkonzert KV 459, das fast durchweg die lächelnde Seite seines Komponisten zeigt. Die feinsinnige Eleganz dieser Musik ist bei Mao Fujita in den besten Händen, denn der junge Japaner veröffentlichte als sein Debütalbum bei Sony Classical 2022 eine preisgekrönte Gesamtaufnahme von Mozarts Klaviersonaten. Über das Spiel des damals gerade mal 24-Jährigen jubelte das Grammophone Magazine: »Fujitas Klangwelt ist eins mit der von Mozart!« Einführung mit Klaus Wiegmann 19:00 Uhr / Elbphilharmonie, Großer Saal
Konzerte | Klavierkonzert

Yutong Sun, Klavier

Elbphilharmonie

Yutong Sun, Klavier Ludwig van Beethoven Sonate für Klavier As-Dur op. 110 Johann Sebastian Bach / Ferruccio Busoni: Chaconne / aus: Partita Nr. 2 d-Moll BWV 1004 Claude Debussy: Masques L’isle joyeuse Modest Mussorgsky: Bilder einer Ausstellung Der rasant aufstrebende junge chinesische Pianist Yutong Sun, dessen Spiel für seine außergewöhnliche strukturelle Klarheit, innere Spannung und eine Klanggestaltung von Weltklasse von der internationalen Presse gefeiert wird, gilt als einer der bemerkenswertesten musikalischen Erzähler seiner Generation. In seinem Debüt im Kleinen Saal der Elbphilharmonie entwirft Yutong Sun einen programmatischen Bogen über drei Jahrhunderte, in dem sich die großen Themen Innerlichkeit, Transformation und Bildhaftigkeit spiegeln. Von Beethovens spätwerklicher Selbstbefragung über Busonis romantisch gefilterte Re-Imagination der Bach’schen Chaconne bis hin zu Debussys irisierender Welt aus Licht und Maskenspiel – schließlich mündend in Mussorgskys ikonischem Zyklus Bilder einer Ausstellung, der Klang, Erinnerung und visuelle Imagination in eine mitreißende Synthese führt.
Konzerte | Liederabend

Magdalena Kožená / Liederabend

Elbphilharmonie

Magdalena Kožená, Mezzosopran Azul Lima, Theorbe, Romantikgitarre Henry Purcell: Music for a While / Arie aus der Oper »Oedipus« Z 583 Sweeter Than Roses / aus dem Schauspiel »Pausanias, the Betrayer of His Country« Z 585 John Dowland: In Darkness Let Mee Dwell Azul Lima: Improvisation Tarquinio Merula: Canzonetta spirituale sopra la Nanna »Hor ch’è tempo di dormire« Azul Lima: Improvisation Brett Dean: Gertrude Fragments Henry Purcell: When I Am Laid in Earth / Rezitativ und Arie der Dido aus »Dido and Aeneas« Z 626 Barbara Strozzi: Lagrime mie / Lamento Johannes Hieronymus von Kapsberger: Toccata arpeggiata Giulio Caccini: Odi, Euterpe, il dolce canto Marc Antonio Cesti: Disseratevi abissi Alessandro Piccinini: Toccata VIII Luciano Berio: Sequenza III für Frauenstimme Tarquinio Merula: Quando io voisi l’atra sera Von Melancholie und Primadonnen Seit mehr als zwei Jahrzehnten begeistert Magdalena Kožená als eine der weltweit führenden Stimmen ein globales Publikum. Die New York Times beschrieb ihre einzigartige Präsenz einmal so: »Stimmlich elegant, emotional direkt und stilistisch versiert.« In der privaten Atmosphäre des Kleinen Saales präsentiert die singende Verwandlungskünstlerin, nur begleitet von Azul Limas einfühlsamem Theorbenspiel, ein Programm mit barocken Klassikern wie Purcells weltberühmten Klagegesang »When I Am Laid in Earth« oder Arien der Komponistin und Primadonna Barbara Strozzi. Bitte beachten Sie: Ursprünglich sollte Daniele Caminiti Magdalena Kožená bei diesem Konzert auf der Laute begleiten. Caminiti musste seine Mitwirkung aufgrund einer Handverletzung jedoch leider absagen. Für ihn springt der Theorbist Azul Lima ein. Das Programm bleibt unverändert. Der Abend pendelt zwischen den Hotspots für frühbarocke Opern- und Liedproduktion England und Italien. John Dowland und Henry Purcell haben sich vor allem mit ihren melancholischen Gesängen einen Namen gemacht – und auch die italienische Seite steuert eher klagende Affekte, also Opern-Gefühle, bei. Doch Kožená, stets auf der Suche nach Kontrasten und bereichernden Spannungen, streut auch Höhepunkte jüngeren Datums ein. Brett Deans »Gertrude fragments« übertragen die barocken Ausdrucksgesten von Stimme und Laute fantasievoll in unsere Gegenwart und in Luciano Berios »Sequenza« kann Kožená zeigen, dass sie auch ganz ohne Begleitung die schillerndsten Klangwelten entstehen lassen kann. Einführung mit Meike Pfister 18:30 Uhr / Elbphilharmonie, Kleiner Saal
Konzerte | Konzert

NDR Elbphilharmonie Orchester / Vadim Gluzman / Martin Fröst / Sakari Oramo

Elbphilharmonie

NDR Elbphilharmonie Orchester Vadim Gluzman, Violine Martin Fröst, Klarinette Dirigent: Sakari Oramo Richard Strauss: Serenade für Blasinstrumente Es-Dur op. 7 Sally Beamish: Distans / Konzert für Klarinette, Violine und Orchester Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 4 B-Dur op. 60 Richard Strauss’ Serenade op. 7 ist das Werk eines 17-Jährigen. Der Jungmeister ging noch ans Gymnasium, als er sein Stück vollendete. Doch der berühmte Dirigent Hans von Bülow setzte sich für das Werk ein und legte den Grundstein zu Strauss’ Erfolg. Der junge Komponist platze nach der Aufführung denn auch vor Stolz und Selbstbewusstsein: »Also, die Serenade hat gefallen«, schrieb er seinem Vater, »sie hatte fast denselben Erfolg wie die [Streicherserenade] von Weingartner, die sehr hübsch ist, trotzdem nach Bülow die meinige das beste von den drei Stücken [des Konzerts] ist.« Mit ihrem Doppelkonzert »Distans« hat die lange Zeit in Schottland lebende, englische Komponistin Sally Beamish ein Distanzen überbrückendes, völkerverbindendes Werk geschaffen. Sie integrierte in ihr Konzert Elemente der schottischen, holländischen und schwedischen Musik. »Halb erinnerte und halb erfundene Stränge von Volksmusik und -tanz« (Beamish) ziehen sich durch das Werk, das Beamish u.a. für den schwedischen Klarinettisten und Artist in Residence 2025/26 des NDR Elbphilharmonie Orchesters Martin Fröst komponierte. Den Violinpart übernimmt der ukrainisch-israelische Geiger Vadim Gluzman, der zuletzt mit Schostakowitschs Zweitem Violinkonzert beim NDR Elbphilharmonie Orchester geglänzt hat. Eine »griechisch schlanke Maid zwischen zwei Nordlandriesen« nannte Robert Schumann die von der mächtigen »Eroica« und der tragischen Schicksalssinfonie umrahmte Vierte Sinfonie von Beethoven. Sie ist kürzer, kecker, klassischer als ihre gewichtigen Schwesterwerke. Damit war die Vierte schon immer etwas für Kenner und Genießer. Als Felix Mendelssohn sein Kapellmeisteramt am Leipziger Gewandhaus antrat, wählte er für sein Debüt die Vierte. Und Hector Berlioz befand, deren langsamer Satz könne nur das Werk eine Erzengels und nicht das eines Menschen sein. Einführung: 19:00 Uhr / Elbphilharmonie, Großer Saal
Konzerte | Konzert

Tschechische Philharmonie / Semyon Bychkov

Elbphilharmonie

Tschechische Philharmonie Stefanie Irányi, Mezzosopran Eric Finbarr Carey, Tenor Jongmin Park, Bass Dirigent: Semyon Bychkov Felix Mendelssohn Bartholdy Sinfonie Nr. 4 A-Dur op. 90 »Italienische« Igor Strawinsky: Pulcinella / Ballett in einem Akt mit drei Solostimmen Faszination Italien Nur wenige können den eigenwilligen Organismus eines großen Orchesters allein mit der Spitze ihres Taktstocks zu solchen Höchstleistungen anstacheln, wie Semyon Bychkov. Gemeinsam mit der Tschechischen Philharmonie, der er seit 2018 als Chefdirigent vorsteht, macht sich Bychkov auf eine musikalische Reise Richtung Süden – auf dem Programm steht italienisch inspirierte Musik von Felix Mendelssohn-Bartholdy und Igor Strawinsky. Als Kind aus gutem Hause ging der junge Mendelssohn auf mehrere Bildungsreisen und war unter anderem in Italien unterwegs. Eine Entschlossenheit zum Genuss, zum Aufsaugen aller Klänge, Farben und Gerüche trug ihn auf seiner Reise und floss direkt ein in den Anfang der »Italienischen« – ausgelassener beginnt vielleicht keine andere große Sinfonie. Aber dieses Feuer wird sogar übertroffen von dem atemlosen Wirbelwind des tänzerischen Schlusssatzes, also gut anschnallen! Igor Strawinsky wiederum wurde nach den spektakulären Erfolgen seiner großen Ballettmusiken vom Leiter der legendären Kompanie Balletts Russes um ein weiteres Werk gebeten: Eine Musik basierend auf barocken Vorlagen von Giovanni Battista Pergolesi sollte es sein, zu der bekannte Figuren des italienischen Volkstheaters kunstvolle Tänze und derbe Späße vollführen könnten. Strawinsky überführte Pergolesis Melodien geschickt in seine Tonsprache und gab den alten Vorlagen so eine ganz neue Ebene bei. Einführung mit Nina Paul: 19:00 Uhr / Elbphilharmonie, Foyer Nähe Haupt-Bar (nur Stehplätze)
Konzerte | Klavierkonzert

Talente entdecken: Svetlana Andreeva, Klavier

Elbphilharmonie

Svetlana Andreeva, Klavier Thierry Escaich: Les Litanies de l’ombre Leoš Janáček: Im Nebel / Vier Stücke für Klavier Karol Szymanowski: Masken / Drei Stücke für Klavier op. 34 Alexander Skrjabin: Sonate Nr. 9 F-Dur op. 68 »Schwarze Messe« Tristan Murail: La Mandragore Maurice Ravel: Oiseaux tristes / aus: Miroirs Alexander Skrjabin: Sonate Nr. 7 op. 64 »Weiße Messe« Doppelgänger: Schatten des Ichs »Doppelgänger: Schatten des Ichs«. In ihrem so überschriebenen Programm begibt sich Svetlana Andreeva auf die Suche nach dem Selbst in der Musik. Dazu ist vorweg zu sagen, dass sie ihr (künstlerisches) Selbst längst gefunden hat – was nicht zuletzt ihr fulminanter Sieg beim Concours international de piano d’Orléans 2024 beweist. Der Wettbewerb ist ganz der Musik des 20. und 21. Jahrhunderts gewidmet – ein Heimspiel für die Ukrainerin, die leidenschaftliche Interpretin zeitgenössischer Werke ist und neben Klavier auch noch Komposition studierte. In ihrem Programm setzt Svetlana Andreeva den Fokus fast ausschließlich auf Repertoire des frühen 20. Jahrhunderts: Mit Leoš Janáček tastet sie sich durch die Nebel seines gleichnamigen Zyklus, wirft einen Blick hinter Karol Szymanowksis Masken, erlebt Höllenfahrt und Erlösung in Alexander Skrjabins »schwarzer« und »weißer« Messe. Eine spannende Musik-Reise an die Grenzen des Bewusstseins.
Konzerte | Konzert

Tschechische Philharmonie / Sol Gabetta / Semyon Bychkov

Elbphilharmonie

Tschechische Philharmonie Sol Gabetta, Violoncello Dirigent: Semyon Bychkov Antonín Dvořák: Karneval / Konzertouvertüre op. 92 Edward Elgar: Konzert für Violoncello und Orchester e-Moll op. 85 Igor Strawinsky: Le sacre du printemps / Bilder aus dem heidnischen Russland Liebe auf den zweiten Blick »Das Elgar-Konzert liebe ich besonders«, gesteht Sol Gabetta 2023 in einem Interview. Die Farben, die Gesanglichkeit – der Witz und die Lebendigkeit, die immer wieder überraschend aufblitzen: Für die Starcellistin stimmt hier einfach alles. Dabei hatte das Werk einen durchaus holprigen Start ins musikalische Leben: Eine schlecht geprobte Uraufführung im Jahr 1919 beschädigte seinen Ruf, der erst 1965 durch die blutjunge Cellistin Jacqueline du Pré überwältigend wiederhergestellt wurde. Das Schicksal des Erfolgs »beim zweiten Versuch« teilt Elgars Cellokonzert übrigens mit dem zweiten Hauptwerk des Programms der Tschechischen Philharmonie: Auch Igor Strawinskys »Le sacre du printemps« erlebte zunächst einen krachenden Skandal als Ballett, bevor es seinen Siegeszug auf den Konzertbühnen der Welt antrat.
Konzerte | Kammerkonzert

NDR Kammerkonzert / Martin Fröst

Elbphilharmonie

Mitglieder des NDR Elbphilharmonie Orchesters Martin Fröst, Klarinette Wolfgang Amadeus Mozart: Klarinettenquintett A-Dur KV 581 »Stadler-Quintett« Serenade B-Dur KV 370a »Gran Partita« »Als Klarinettist ist Mozart dein Leben«, sagt der aktuelle Artist in Residence des NDR Elbphilharmonie Orchesters. Schließlich war es die Begegnung mit dem Klarinettenkonzert des großen Wiener Klassikers, die Martin Fröst im Alter von neun Jahren überhaupt zu seinem Instrument führte. Seither hat der Schwede ein enormes Repertoire erschlossen, zahlreiche neue Werke uraufgeführt, Ausflüge in entlegene Regionen des Klassikbetriebs unternommen – und doch kehrt er immer wieder zu Mozart zurück. Wie kaum ein anderer hat dieser in seinen »späten« Werken für die Popularität und Aura des Klarinettenklangs gesorgt. Und das nicht nur im berühmten Klarinettenkonzert, sondern auch im wunderbaren Quintett für Klarinette und Streicher, das Fröst in diesem Kammerkonzert mit Mitgliedern des NDR Elbphilharmonie Orchesters zur Aufführung bringt. Da der Ausnahmekünstler mit Erfolg und Leidenschaft aber auch immer wieder gern das Instrument gegen den Taktstock tauscht, darf auch ein größer besetztes Werk von Mozart im Programm nicht fehlen: Fröst dirigiert die »Gran Partita« für Bläser-Ensemble, vielleicht das Stück mit dem schönsten Mozart-Adagio überhaupt – neben dem Klarinettenkonzert natürlich ...
Konzerte | Konzert

Symphoniker Hamburg / Clara-Jumi Kang / Sylvain Cambreling

Elbphilharmonie

Symphoniker Hamburg Clara-Jumi Kang, Violine Dirigent: Sylvain Cambreling Ludwig van Beethoven: Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61 Sinfonie Nr. 6 F-Dur op. 68 »Pastorale« Mit einem Programm von außergewöhnlicher Geschlossenheit und Intensität lädt Dirigent Sylvain Cambreling zu einem unvergesslichen Beethoven-Abend ein. Das Konzert verknüpft zwei Meilensteine der Beethoven’schen Klangwelt miteinander: das Violinkonzert in D-Dur und seine Sechste Symphonie mit dem Beinamen »Pastorale«. Beide Werke, so unterschiedlich sie auf den ersten Blick erscheinen mögen, eint eine für Beethoven zentrale Idee: Musik als humanistischer Raum, in dem sich innere Empfindung und äußere Natur wechselseitig spiegeln. Im Mittelpunkt des ersten Konzertteils steht das Violinkonzert – ein Werk von strahlender Klarheit und fast poetischer Innigkeit. Beethoven legt den Solopart nicht als virtuoses Schaustück an, sondern als groß angelegte, gesangliche Rede. Clara-Jumi Kang ist eine ideale Interpretin dieses Konzerts, das weniger die Virtuosin als vielmehr die musikalische Erzählerin verlangt. Mit feinem Gespür für Klangfarben und einer unverwechselbaren Mischung aus Ruhe und Intensität bringt sie mit ihrer Stradivari Linien zum Atmen und entfaltet selbst in den leisen Passagen eine kraftvolle Präsenz. Nach der Pause öffnet sich mit der Sechsten Symphonie – »Pastorale« ein anderer, doch eng verwandter Klangraum. Beethoven entwirft hier keine Programmmusik im engeren Sinn, sondern eine atmosphärische Annäherung an Naturerfahrung – von der friedvollen Ankunft auf dem Lande über das murmelnde Bachidyll bis zum kraftvollen Gewitter und der dankbaren Rückkehr zur Ruhe. Es entsteht ein symphonischer Bogen, der das zuvor Gehörte aufnimmt und zugleich in weite klangliche Horizonte führt: ein besonderes Konzert in der Elbphilharmonie, das zwischen Aufbruch und innerer Einkehr von der Suche nach dem Ewigen erzählt.
Konzerte | Konzert

Yixuan Hu

Elbphilharmonie

Yusheng Frauenchor Chunyu Jiang, Leitung Min Jiang, Pipa Jiayi Shao, Pipa Iiris Piri, Violoncello Yanhao Yang, Klavier Mengwen Ma, Klavier Xavier Ricarte, Klavier Joanna Sielicka, Klavier Cheng-Ju Chang, Marimba Yixu Wang, Percussion Oscar Tudge, Percussion Anna Senda-Pimentel, Sopran Yixuan Hu: The Poetry from Wind and Rain Icarus II Guangdong Suite Taraxacum mongolicum Elizabeth’s Decision Glowing Spirit Dieses Portraitkonzert der Komponistin Yixuan Hu im Kleinen Saal der Elbphilharmonie markiert einen wichtigen Meilenstein ihres zehnjährigen kompositorischen Schaffens. Das Programm bündelt zentrale Fragestellungen ihrer Arbeit: das Verhältnis von Klang und Körper, individuelle Erzählformen und kollektive Stimmen sowie den Dialog zwischen ostasiatischen musikalischen Erfahrungen und zeitgenössischen westlichen Kompositionskontexten. Yixuan Hu absolvierte ihr Studium an der Zentralen Musikhochschule in Peking und setzte ihre künstlerische Ausbildung an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg (HfMT) fort, wo sie das Konzertexam Komposition abschloss. Ihre Werke wurden von verschiedenen Festivals und Institutionen in Europa und China in Auftrag gegeben und aufgeführt. Ihr Œuvre umfasst Solo-, Kammer-, Vokal- und Schlagzeugwerke und zeichnet sich durch eine klare formale Sprache sowie eine ausgeprägte klangliche und körperliche Präsenz aus. Das Konzert vereint Klavier, Schlagzeug, Chor sowie westliche und ostasiatische Instrumente. In einer bewusst gestalteten Dramaturgie entfaltet sich im intimen Raum des Kleinen Saals eine verdichtete musikalische Spur ihres kompositorischen Weges. Das Projekt wird durch den National Arts Fund of China (2026) gefördert.
Konzerte | Konzert

Le Concert Olympique / Kit Armstrong / Jan Caeyers

Elbphilharmonie

Le Concert Olympique Kit Armstrong, Klavier Dirigent: Jan Caeyers »1812: Abschied – Das Ende einer Ära« Johann Sebastian Bach: Präludium und Fuge Es-Dur BWV 852 / aus: Das wohltemperierte Klavier, Band 1 Ludwig van Beethoven: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 Es-Dur op. 73 Sonate für Klavier Es-Dur op. 81a »Les Adieux« Sinfonie Nr. 7 A-Dur op. 92 Ein drittes Mal in dieser Saison kehren Pianist Kit Armstrong und Dirigent Jan Caeyers mit ihrem Projekt »BEETHOVEN27« in die Elbphilharmonie zurück. Zwischen 1809 und 1812 komponierte Beethoven Werke, die das Ende seiner »heroischen Periode« markieren. Das Fünfte Klavierkonzert ist nicht nur das einzige Klavierkonzert, das Beethoven nie selbst gespielt hat, sondern auch das erste, das er für einen neuen Typus von Konzertpianisten konzipierte – der per definitionem nicht mehr mit dem Komponisten identisch war und sofort mit einer brillanten Solo-Kadenz in Erscheinung trat. In der Siebten Sinfonie – wie auch in der fast zeitgleich komponierten Achten Sinfonie – stößt Beethoven an die Grenzen seiner Orchestersprache. Er entwickelt eigenwillige Strukturen und fordert die Spieler auf, über ihre physischen und instrumentalen Grenzen hinauszugehen. Zwischen den beiden Orchesterwerken steht die Klaviersonate Nr. 26. Diese steht in engem Zusammenhang mit dem Fünften Klavierkonzert: Sie entstand zur gleichen Zeit, steht in der gleichen Tonart und ist Beethovens kaiserlichem Kompositionsschüler, dem Erzherzog Rudolph, gewidmet. Es ist ein Abschiedsstück, komponiert anlässlich seiner Abreise aus Wien im Mai 1809, und hat einen eindeutig programmatischen Inhalt. Wie in allen Konzerten des BEETHOVEN27-Projekts wird Kit Armstrong das Konzert mit einem Präludium und einer Fuge aus Bachs Wohltemperiertem Klavier eröffnen. Dies ist nicht nur ein Verweis auf die wichtige Bedeutung, die diese ikonische Klaviermusik für Beethoven hatte, sondern dient auch als Eröffnungsritual, um Musiker:innen und Publikum in die richtige Stimmung zu versetzen.

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