Ausstellungen / Ausstellung
Kulturhistorisches Museum Rostock
Rostock, Klosterhof 7
- Ausstellungseröffnung: Abdruckt und eingebunden. Von den Michaelisbrüdern bis zum Internet. 550 Jahre Buchdruck und Medien in Rostock
- Rostock. 1200 bis 1850
- Museum für Kinder
- Museums-Shop
- Sakrale Kunst
- Sammlungen des Kulturhistorischen Museums Rostock
- Kunsthandwerk
- Landschaften und Inspirationen.
- Münzen
- Niederländische Malerei
- Rostocker Stadtansichten
- Spielzeug
- Verfemte Moderne
- Das Museum befindet sich im historischen Kloster zum Heiligen Kreuz, dem 1270 gegründeten Rostocker Zisterzienserinnenkloster.
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Abdruckt und eingebunden. Von den Michaelisbrüdern bis zum Internet.
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40 prägende Jahre. Bezirkshauptstadt Rostock
Kulturhistorisches Museum Rostock
Mit der neuen Ausstellung widmet sich das Kulturhistorische Museum Rostock einem Abschnitt der Stadtgeschichte, der bis heute das Stadtbild prägt und das kollektive Gedächtnis bewegt. Die Jahre zwischen dem Ende des Zweiten Weltkriegs und dem politischen Umbruch 1989/90 waren von tiefgreifenden Umwälzungen, großen Ambitionen und widersprüchlichen Entwicklungen geprägt. Die Ausstellung zeigt, wie sich Rostock von einer zerstörten Stadt zu einem bedeutenden Industrie- und Hafenstandort der DDR entwickelte – und wie sich dieser Wandel auf das Leben der Menschen auswirkte. Der Wiederaufbau begann unmittelbar nach Kriegsende. Unter sowjetischer Kontrolle entstand neue Ordnung, neue Verwaltung, neues Leben. Mit dem Ausbau der Planwirtschaft wurde Rostock zur Bezirksstadt erklärt, zum Zentrum für Schiffbau, Handel, Bildung, Wissenschaft und Sport. Die politischen Vorgaben bestimmten fortan das Stadtbild ebenso wie das soziale Gefüge. Moderne Wohnsiedlungen entstanden, neue Arbeitsplätze in den Werften und Betrieben, der Überseehafen verband die DDR mit der Welt – zumindest symbolisch. Doch neben diesen Fortschritten erzählt die Ausstellung auch von der Kehrseite der Entwicklung: von Repression, Gleichschaltung, der Marginalisierung des Alten zugunsten des Neuen. Von persönlichen Schicksalen, politischen Entscheidungen und gesellschaftlichen Spannungen. Sie beleuchtet das Spannungsverhältnis zwischen staatlicher Kontrolle und individueller Hoffnung, zwischen sozialistischem Ideal und gelebtem Alltag. „40 prägende Jahre“ bietet einen Blick auf die jüngere Geschichte Rostocks – zugänglich, informativ und emotional berührend. Die Ausstellung lädt dazu ein, sich mit dem Wandel dieser vier Jahrzehnte auseinanderzusetzen, die bis heute in vielen Bereichen der Stadt und ihrer Menschen nachwirken.
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Rostock 1945. Zwölf Monate zwischen Krieg und Neuanfang
Kulturhistorisches Museum Rostock
Rostock, 1945 – ein Jahr, das von Zerstörung, Umbruch und Hoffnung geprägt war. 80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs widmet das Kulturhistorische Museum Rostock diesem bewegten Abschnitt der Stadtgeschichte eine Sonderausstellung. Unter dem Titel „Rostock 1945. Zwölf Monate zwischen Krieg und Neuanfang“ wird die Zeit vom Kriegsende bis zum vorsichtigen Neubeginn beleuchtet. Die Ausstellung thematisiert die letzten Monate des Krieges, als die Stadt noch in den Trümmern der Bombenangriffe lag und NS-Propaganda das Durchhalten forderte, ebenso wie die chaotische Nachkriegszeit mit ihrer Mischung aus Unsicherheit, Gewalt und neuen Perspektiven. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Zeitzeugenberichten. Im Rahmen eines öffentlichen Aufrufs wurden Menschen gefunden, die ihre persönlichen Erinnerungen an das Jahr 1945 teilten. Ihre Erlebnisse zeigen, wie unterschiedlich die Wahrnehmungen dieser Umbruchzeit waren – für manche geprägt von Angst und Verlust, für andere von Befreiung und Hoffnung. Zusätzlich haben Schülerinnen und Schüler des CJD Jugenddorf-Christopherus Rostock Beiträge für eine Schülerzeitung verfasst, in welchen sie sich auf ganz unterschiedliche Art und Weise mit den Themen Krieg und Neuanfang auseinandersetzen. Mit „Rostock 1945“ schafft das Kulturhistorische Museum eine Erinnerung an ein prägendes Jahr der Stadtgeschichte. Die Ausstellung macht erlebbar, wie tief die Ereignisse von Krieg und Neubeginn das Leben der Rostockerinnen und Rostocker damals beeinflussten – von den Herausforderungen des Wiederaufbaus bis zu den Hoffnungen auf eine neue Zukunft. Gleichzeitig regt sie dazu an, die Auswirkungen dieser Zeit auf die heutige Stadt und ihre Gesellschaft zu reflektieren und das Bewusstsein für die historische Identität Rostocks zu schärfen.
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Sammlungen des Kulturhistorischen Museums Rostock
Kulturhistorisches Museum Rostock
Das Kulturhistorische Museum Rostock bewahrt eine umfangreiche kunst- und kulturgeschichtliche Sammlung und gehört zu den wichtigsten Stätten der Dokumentation bürgerlicher Kulturgeschichte in Mecklenburg Vorpommern. Kunst Die aus der Kunstsammlung des “Kunstvereins zu Rostock” hervorgegangene Sammlung bildender Kunst des Kulturhistorischen Museums Rostock umfasst heute ungefähr 1600 Gemälde, darunter die bedeutende Sammlung Niederländischer Malerei vom 17. bis zum 19. Jahrhundert, Rostocker Stadtansichten einheimischer Künstler, die Kollektion der Künstlerkolonien Schwaan & Ahrenshoop sowie zahlreiche Porträts Rostocker und Mecklenburger Provenienz. Zur Grafischen Sammlung gehören rund 12.000 Blätter vom 16. bis zum 20. Jahrhundert sowie zahlreiche Plastiken vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert, dabei der berühmte Altar der Rostocker Johanniskirche aus dem 15. Jahrhundert, Plastiken von Barlach, Marcks, Belling oder Lehmbruck. Neben der Sammlung des Staatlichen Museums Schwerin, dem Vorpommerschen Landesmuseum und der Neubrandenburger Kunstsammlung zählt sie zu den größten des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Kultur- und Stadtgeschichte Die kulturgeschichtlichen Bestände dienten von Beginn an der Dokumentation der Stadtgeschichte, der Darstellung der Entwicklung der städtischen Wirtschaft und der Lebensumwelt der Bürger Rostocks. Die Sammlungen enthalten zahlreiche einzigartige Dokumente städtischen Lebens und städtischer Wirtschaft der vergangenen sechs Jahrhunderte. Dazu zählen die überregional bedeutende Silber- und Zinnsammlung mit dem Besitz der Rostocker Handwerksämter und dem Rostocker Kunsthandwerk, die Keramiksammlung, eine Uhrensammlung, eine Instrumentensammlung sowie die Kollektionen zum Alltagsleben vom 17. bis zum 20. Jahrhundert. Die Bestände umfassen rund 35.000 Objekte. Die Numismatische Sammlung besitzt rund 25.000 Objekte und zählt zu den bedeutendsten in Norddeutschland. Die Möbelsammlung beherbergt rund 600, die Militärgeschichtliche Kollektion 900 Objekte, darunter mit den Rostocker Kanonen und der erhaltenen Ausrüstung des Rostocker Zeughauses einen herausragenden Bestand städtischer Verteidigung der vergangenen sechs Jahrhunderte. Die archäologisch orientierte Ur- und frühgeschichtliche Sammlung verfügt über ungefähr 25.000 Stücke.
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Rostock. 1200 bis 1850
Kulturhistorisches Museum Rostock
Historische Hansestadt an der Warnow, Handwerkerstadt, Industriestadt, Sitz einer alten Universität und Mittelpunkt eines starken Bürgertums in der Vergangenheit, modernes Zentrum an der südlichen Ostsee in der Gegenwart - Schlagworte, was Rostock war und ist, gab und gibt es viele. Die Ausstellung schaut hinter die Kulissen der Geschichte der Stadt und ihrer Bürgerinnen und Bürger zwischen 1200 und 1850. Sie fragt, wovon sie lebten, wer sie regierte, woran sie glaubten, wo sie wohnten, was sie prägte. Die Ausstellung lädt ein zu einer Reise durch 650 Jahre Rostocker Entwicklung. Die Ausstellungsstücke erzählen von politischen Kämpfen und kulturellen Umbrüchen, vom Leben der Armen und Reichen, von Blütezeiten sowie von dunklen Kapiteln der Rostocker Stadtgeschichte.
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Eingeprägt. Siegel und Wappen aus Rostock und Mecklenburg
Kulturhistorisches Museum Rostock
Früher waren sie allgegenwärtig. Heute kennen wir sie noch als Stempel auf wichtigen Papieren. Siegel, Stempel und Marken sowie die auf ihnen abgebildeten Wappen sind wichtige Quellen für die historische Forschung. Man findet sie in Archiven, aber auch in den Sammlungen der Museen. Dennoch sind sie selten in Ausstellungen zu sehen, hängen Siegel und Siegelabdrücke doch oft an empfindlichen Urkunden oder sind auf Papieren befestigt. Siegelstempel sind klein und seitenverkehrt geschnitten. So sind sie schlecht zu entziffern. Das Kulturhistorische Museum Rostock verfügt über eine große Anzahl von Siegelstempeln, Siegelabdrücken und Marken aus zehn Jahrhunderten, vorrangig aus Mecklenburg und Rostock. Eine Auswahl wird in dieser Ausstellung erstmals vorgestellt. Öffentliche Führungen ohne Anmeldung donnerstags | 17 Uhr 06.02. | 13.02. | 20.02 | 27.02 | 06.03. | 13.03. | 20.03. | 27.03. sonntags | 11 Uhr 16.02. | 02.03. | 16.03. Kuratorenführung mit Dr. Steffen Stuth ohne Anmeldung 02.02. | 30.03. | 11 Uhr Familienworkshop "Eingeprägt und Abgestempelt" 19.02. | 12.03. | 15 - 16.30 Uhr In diesem interaktiven Workshop für Familien tauchen wir gemeinsam in die faszinierende Welt der Siegel, Stempel und Wappen ein! Zunächst werfen wir einen Blick in die Sonderausstellung im Rahmen eines dialogischen Rundgangs, ausgewählte Werke im Museum dienen uns als Inspiration. Im Anschluss können die Teilnehmenden selbst kreativ werden: Unter der Anleitung der Museumspädagoginnen gestalten sie eigene Siegel und experimentieren mit verschiedenen Materialien und Techniken. Der Workshop ist für Anfänger*innen geeignet. Anmeldung per Mail erforderlich, unter Helena.Ruff@Rostock.de Die Teilnahme an den Angeboten des Kulturhistorischen Museums ist für 3 Euro pro Person möglich. (Bild: Secretsiegel der Stadt Rostock, 16. Jhd., G 9178)
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