Die Staatsoper Hannover gehört zu den weltbesten Opern.
Der Prachtbau wurde 1845 bis 1852 nach einem Entwurf von Hofbaumeister Georg Friedrich Laves erbaut. Er diente zunächst als königliches Hoftheater, da dem König das Schlosstheater zu klein geworden war. Das spätklassizistische Gebäude mit seinen beiden großen Seitenflügeln besitzt zur Georgstraße hin einen Vorbau, auf dem sich die in Stein gemeißelten Abbilder von Dichtern und Komponisten tummeln.
Das Opernhaus brannte 1943 aus und wurde 1948 im historischen Stil wieder aufgebaut. Im Zuge einer General-Sanierung erhielt es 1985 eine völlig neue Akustik. In den Jahren 1996 bis 1998 und zuletzt 2012 wurde die Bühnentechnik erneuert.
Kassen Opernhaus / Schauspielhaus:
Öffnungszeiten: Mo bis Fr 10–19.30 Uhr (VVK bis 18.30 Uhr), Sa 10–14 Uhr (Opernhaus bis 18 Uhr)
Abendkasse: eine Stunde vor Vorstellungsbeginn (kein Vorverkauf)
Telefonischer Kartenverkauf:
Montag bis Freitag 10–18 Uhr, Samstag 10–14 Uhr
Bewertungschronik
Feb 20
Mär 20
Apr 20
Mai 20
Jun 20
Jul 20
Aug 20
Sep 20
Okt 20
Nov 20
Dez 20
Jan 21
Feb 21
Mär 21
Apr 21
Mai 21
Jun 21
Jul 21
Aug 21
Sep 21
Okt 21
Nov 21
Dez 21
Jan 22
Feb 22
Mär 22
Apr 22
Mai 22
Jun 22
Jul 22
Aug 22
Sep 22
Okt 22
Nov 22
Dez 22
Jan 23
Feb 23
Mär 23
Apr 23
Mai 23
Jun 23
Jul 23
Aug 23
Sep 23
Okt 23
Nov 23
Dez 23
Jan 24
Feb 24
Mär 24
Apr 24
Mai 24
Jun 24
Jul 24
Aug 24
Sep 24
Okt 24
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Dez 24
Jan 25
Feb 25
Mär 25
Apr 25
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Jun 25
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Dez 25
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Mär 26
Apr 26
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Bewertungen & Berichte Staatsoper Hannover
Theater
Eröffnungsfest
von Staatsoper und Schauspiel
Mit Frühstück auf dem Opernplatz, Programm auf allen Bühnen und Hoffest
Im Rahmen von „Sommer im Kulturdreieck“
Es geht los – die neue Spielzeit beginnt! Am 30. August starten Schauspiel und Staatsoper gemeinsam im Kulturdreieck mit einem großen Eröffnungsfest in die neue Spielzeit und bieten ein vielfältiges Programm für die ganze Familie.
Der Tag beginnt mit einem Frühstück ab 11 Uhr auf dem Opernplatz. Entdecken Sie anschließend mit Ausschnitten aus den Programmen die neue Spielzeit im Schauspielhaus, Opernhaus, Ballhof, in Cumberland und auf dem Kulturhof. Werfen Sie in Führungen und Workshops einen Blick hinter die Kulissen. Die Opern- und Schauspielensembles, das Staatsballett Hannover, die Chöre der Staatsoper, das Niedersächsische Staatsorchester und alle Gewerke zeigen, was sie können und was die Magie des Theaters ausmacht. Ab 20 Uhr klingt der Tag aus – entweder im Opernhaus beim Eröffnungskonzert, bei der Live-Übertragung auf der Kinoleinwand auf dem Opernplatz oder bei der Opening Party des Schauspiels in der Cumberlandschen: „That’s amore“!
Mit: Ensemblemitglieder der Staatsoper Hannover, Chor der Staatsoper Hannover, Kinderchor der Staatsoper Hannover, Staatsballett Hannover, Niedersächsisches Staatsorchester Hannover
Libretto von Modest Tschaikowski nach Alexander Puschkin
„Und als der Schlaf ihn überwältigte, träumte er von Karten, einem grün bezogenen Tisch, Bündeln von Geldscheinen und Bergen von Goldmünzen.“
Alexander Puschkin
Es hätte eine dieser Liebesgeschichten mit Hindernissen werden können: Hermann ist heimlich in Lisa verliebt, sie hat auch Gefühle für ihn – wenn nur der Fürst nicht wäre, den Lisa schon bald heiraten soll. Aber Hermann hat noch ein weiteres Problem, denn er, der über keinerlei finanzielle Mittel verfügt, empfindet sich als absoluter Außenseiter in einer Gesellschaft, in der allein das Geld entscheidet, ob man dazugehört.
Da stößt Hermann auf ein Geheimnis. Lisas Großmutter, genannt „Pique Dame“, weiß angeblich, welche Kartenkombination im Glücksspiel unfehlbar zum Gewinn führt. Doch um das Geheimnis zu erfahren, muss jemand sterben. Wie weit ist Hermann bereit zu gehen? Über dieser Frage verliert er Lisa und seine gesamte Umwelt mehr und mehr aus dem Blick …
Pjotr Tschaikowski hat seine vorletzte Oper Pique Dame bei einem Florenz-Aufenthalt im Jahr 1890 innerhalb von nur 44 Tagen wie im Fieber niedergeschrieben. Das Ergebnis: eine Musik, die geradezu birst vor Spannung und Expressivität, die rauschhaft und überbordend abwechslungsreich ist, die mitfühlt mit den Hauptfiguren der Geschichte, aber auch den Blick in die Abgründe einer von Obsessionen und Wahnvorstellungen gequälten Seele nicht scheut. Regisseur Roland Schwab folgt Hermann bei seiner verzweifelten Suche nach dem Glück und wirft zugleich ein grelles Licht auf eine Gesellschaft, für die Hermanns drohender Absturz nichts weiter als ein amüsant-schauriges Schauspiel darstellt.
Musikalische Leitung: Francesco Angelico / Tobias Wögerer
Inszenierung: Roland Schwab
Bühne: Piero Vinciguerra
Kostüme: Gabriele Rupprecht
Licht: Andreas Schmidt
Chor: Lorenzo Da Rio
Kinderchor: Tatiana Bergh
Dramaturgie: Daniel Menne
Xchange: Matthias Brandt
In russischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Termine
Mi 2.9.2026, 17:00 | Öffentliche Probe
Sa 12.9.2026, 19:30 | Premiere
Do 17.9.2026, 19:30und weitere Termine
Sa 26.9.2026, 19:30
So 4.10.2026, 18:30
Fr 9.10.2026, 19:30
Mi 21.10.2026, 19:30
Sa 7.11.2026, 19:30
So 15.11.2026, 18:30 | letzte Aufführung!
Libretto von Frédéric Boyer nach Dante Alighieri
Deutsche Erstaufführung
„Wir meinten, in die Hölle hinabzusteigen, doch in Wahrheit stellen wir uns der gegenwärtigen Welt.“ Frédéric Boyer
Ein Klassiker der Weltliteratur als zeitgenössisches Musiktheater: Pascal Dusapin hat sich von Dantes Werken Die göttliche Komödie und Das neue Leben zu einem „Operatorium“ inspirieren lassen und mit Il Viaggio, Dante ein Werk komponiert, das alles vereint, was Oper auch heute so faszinierend macht.
In sieben Bildern begleiten wir einen Menschen auf einem inneren „Roadmovie“ durch einen unbekannten Raum-Zeit-Kosmos, in dem Figuren seines Lebens in rätselhaften Erinnerungsfragmenten erscheinen. Eine weibliche Gestalt – Dantes Muse Beatrice – steht für Sehnsüchte; Höllen- und Fegefeuer-Erfahrungen spiegeln Albträume und Ängste, während im Paradies die tröstliche Entdeckung von Schönheit und Glück wartet. In einer transparenten Klanglandschaft, bereichert durch Instrumente wie Glasharmonika, Orgel und eine breite perkussive Palette, bringt Dusapin die von einer geheimnisvollen Schönheit geprägte Sprache Dantes in den Gesangsstimmen gleichsam zum Glühen.
Die 2022 beim Festival d’Aix-en-Provence uraufgeführte Produktion kommt in der Inszenierung Claus Guths im Rahmen der Dusapin-Trilogie der Staatsoper Hannover nun zur Deutschen Erstaufführung. Nach dem Auftakt mit der Tragödie Penthesilea ist Il Viaggio, Dante ein Werk, das auch die Hoffnung auf Erlösung kennt: „Ich wollte diese metaphysische und spirituelle Dimension durch die Musik umarmen“, erläuterte Dusapin – und schuf eine zutiefst persönliche und zugleich universelle Reflexion über individuelle Verantwortung und die Suche nach Sinn in einer Welt im ständigen Wandel.
Auftragswerk des Festival d’Aix-en-Provence und L’Opéra national de Paris in Koproduktion mit L’Opéra national de Paris, Staatsoper Hannover und Les Théâtres de la Ville de Luxembourg
Musikalische Leitung: Roland Kluttig
Inszenierung und Choreografie: Claus Guth
Choreografische Mitarbeit und Einstudierung: Evie Poaros
Szenische Einstudierung: Karine Girard / Felix Schrödinger
Bühne: Etienne Pluss
Kostüme: Gesine Völlm
Licht: Fabrice Kebour
Video: rocafilm
Elektroakustische Einrichtung: Matthias Spitzbarth
Chor: Lorenzo Da Rio
Dramaturgie: Yvonne Gebauer
Dramaturgische Betreuung der Übernahme: Anne do Paço
Xchange: Matthias Brandt
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Einführung: 45 Minuten vor Beginn
Termine
Sa 10.10.2026, 19:30 | Premiere
So 18.10.2026, 16:00
Fr 23.10.2026, 19:30und weitere Termine
So 1.11.2026, 16:00
Sa 14.11.2026, 19:30
Di 24.11.2026, 19:30
Bewertungen & Berichte Il Viaggio, Dante / Die Reise Dantes
Oper
Ich, ich, ich!
Je suis narcissiste
Oper von Raquel García-Tomás
Premiere: 22.10.2026
Libretto von Helena Tornero
Deutsch von Arno Lücker
„Wir sind nicht die Nummer eins – aber wir sind die Nummer eins darin zu glauben, wir seien die Nummer eins.“
Jean M. Twenge
Eine Katze, die unmittelbar nach ihrem einzigen Auftritt stirbt, eine Psychiatriepraxis, eine Frau, die Hilfe braucht, ein selbstverliebter Arzt: Zu Beginn der Komischen Oper Ich, ich, ich! von Komponistin Raquel García-Tomás begegnen wir der verzweifelten Klothilde. Nicht nur der Tod der Katze macht ihr zu schaffen, auch … Aber da unterbricht der Psychiater Dr. Johannes Sturm seine Patientin schon wieder! Er entpuppt sich als der typische Mansplainer, der kein Wort, keinen Gedanken seiner neuen Patientin stehen lassen kann, alles besser weiß und für jede Frage Klothildes eine Antwort wie aus dem Lehrbuch parat hat. Doch langsam entfaltet sich das, was tatsächlich bisher geschah: ein schicksalhafter Tag, an dem nicht nur Klothildes Katze tragisch zu Tode kam. Wir erfahren alsbald, dass Klothilde als Kulturmanagerin arbeitet. Und ab geht es hinein in die Haifischbecken der Eitelkeiten von super-authentischen Künstlern, aufmerksamkeitsheischenden Erfolgsbloggerinnen und verschwurbelten Esoterik-Gurus. Zugleich ein Trip der szenischen Rückblenden: von der Straße ins Hotel, zur Vernissage, zur Beerdigung, zur Meditationsgruppe. Begleitet von einer stellenweise comicartigen, dann wieder zitatverliebten Musik werden die Krankheiten unserer Zeit – pathologische Selbstverliebtheit, Online-Veräußerungsdrang, Materialismus, Herrschaft-und-Knechtschaft-Missverhältnisse und Pseudo-Authentizität – feinsäuberlich, bitter und lustig seziert.
Musikalische Leitung: Masaru Kumakura
Inszenierung: Ruben Michael
Bühne und Kostüme: Lydia Peters
Dramaturgie: Arno Lücker
In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln
Termine
Do 22.10.2026, 19:30 | Premiere
So 25.10.2026, 18:30
Sa 31.10.2026, 18:30und weitere Termine
Di 3.11.2026, 19:30
Mi 11.11.2026, 19:30
Mi 18.11.2026, 19:30
Sa 21.11.2026, 19:30
Mi 25.11.2026, 19:30
Bewertungen & Berichte Ich, ich, ich!
Je suis narcissiste
Oper
Der Troubadour
Oper von Giuseppe Verdi
Libretto von Salvadore Cammarano und Leone Emanuele Bardare nach Antonio García Gutiérrez
„Er war dein Bruder ... Du bist gerächt, Mutter!“ Azucena
Als sich Graf Luna und der Troubadour Manrico nicht nur in einem blutigen Bürgerkrieg als Feinde gegenüberstehen, sondern auch noch in die gleiche Frau verlieben, nimmt eine fatale Tragödie ihren Lauf: Leonora vergiftet sich, Manrico wird von Luna hingerichtet, der daraufhin erfährt, dass er seinen eigenen, verschollen geglaubten Bruder getötet hat. Manrico war nämlich unerkannt bei Azucena aufgewachsen, die einst mit ansehen musste, wie der alte Graf Luna ihre Mutter auf dem Scheiterhaufen verbrannte. Zutiefst traumatisiert schwor Azucena Rache, entführte den jüngeren Grafensohn, tötete an seiner Stelle aber versehentlich ihr eigenes Kind.
Mit seinem Drama El Trovador schrieb Antonio García Gutiérrez 1836 das erfolgreichste und populärste Bühnenwerk der spanischen Romantik. Giuseppe Verdi ließ sich von der düsteren Romanze um Hass und Liebe, Eifersucht und Rache so sehr begeistern, dass er sie ohne Auftrag und damit der Garantie für eine Uraufführung 1849 / 50 zur Grundlage seiner Oper Il Trovatore machte. In ihr fand er das uralte Motiv des Bruderzwistes mit den ihn immer wieder faszinierenden Fragen nach Schicksal, Zufall und innerer Notwendigkeit verschränkt. Aus der bizarren Geschichte verstand er seine Figuren auf äußerst avancierte Weise geradezu herauszumeißeln. An ihren Widersprüchen, ihrem Gefangensein und ihren Sehnsüchten entzündete er seine musikalische Fantasie.
In der Neuinszenierung von Wolfgang Nägele kommt mit Il Trovatore ein existenzielles Drama von unvergleichlicher Wucht auf die Bühne der Staatsoper Hannover — eine Geschichte über die Macht von Traumata und emotionalen Wahnsinn.
Musikalische Leitung: Masaru Kumakura / Lorenzo Da Rio
Inszenierung: Wolfgang Nägele
Bühne: Lisa Däßler
Kostüme: Irina Spreckelmeyer
Licht: Holger Klede
Chor: Lorenzo Da Rio
Dramaturgie: Anne do Paço
Xchange: Matthias Brandt
Italienisch mit deutschen und englischen Übertiteln
Dauer: ca. 3 Stunden, eine Pause
Einführung: 45 Minuten vor Beginn
Termine
So 6.9.2026, 18:30 | Wiederaufnahme
Fr 18.9.2026, 19:30
So 27.9.2026, 16:00und weitere Termine
Fr 2.10.2026, 19:30
Di 13.10.2026, 19:30
Fr 16.10.2026, 19:30
Do 22.10.2026, 19:30
Choreografien von Imre & Marne van Opstal und Sol León & Paul Lightfoot
I'm afraid to forget your smile
Choreografie, Bühne und Kostüme: Imre van Opstal / Marne van Opstal Bühne und Licht: Tom Visser Choreografische Einstudierung: Chloé Albaret / Benjamin Everett / Kenedy Kallas
Mit: Antoine Charbonneau / Kade Cummings, Camryn Pearson / Jay Ariës, Jeremy Villas / Luca Branca, Martin Balabán / Makani Yerg, Alisa Uzunova / Oriana Mestre Oliveira, Emily Seymour / Sofia Fagioli
Schmetterling
Choreografie, Bühne und Kostüme: Sol León / Paul Lightfoot Licht: Tom Bevoort Projizierte Fotografien: Rahi Rezvani Choreografische Einstudierung: Chloé Albaret / Jorge Nozal / Lauretta Summerscales / Roger Van der Poel
Mit: Natalie Wong / Diana van Godtsenhoven, Carl van Godtsenhoven / John Hackett, Kade Cummings / Jay Ariës, Martin Balabán / Camryn Pearson, Edward Nunes / Lorenzo Alberti, Luca Branca, Daniel Róces / Sofia Fagioli, Alisa Uzunova, Stella Tozzi / Tania Angelovski, Emily Seymour / Oriana Mestre Oliveira, Makani Yerg / Antoine Charbonneau
„Es sind deine Flügel, die dich schön machen.“
The Magnetic Fields
Die Flüchtigkeit des Lebens und die Schönheit des Augenblicks — welche Kunstform vermag diese besser zu erforschen als der Tanz? Für die Premiere Verwandlungen hat Ballettdirektor Goyo Montero zwei Generationen von Künstlerduos eingeladen, die mit ihrer einzigartigen Bewegungssprache fragen: Was sind unsere Vorstellungen von Leben und Tod? Wohin gehen wir? Welche Veränderungen streben wir an?
Sol León und Paul Lightfoot prägten über Jahrzehnte als Tänzerin und Tänzer, Choreografen und künstlerische Leiter das Nederlands Dans Theater Den Haag. Seit 1989 bilden sie als gleichberechtigt arbeitendes Duo ein kreatives Epizentrum.
Tänzerkarriere machten auch die Geschwister Imre und Marne van Opstal beim NDT. Heute zählen sie mit ihren skulpturalen Choreografien zu den interessantesten Stimmen im zeitgenössischen Tanz. Mit I’m afraid to forget your smile kreierten sie 2022 zu Chorwerken von archaischer Schönheit und meditativer Kraft einen berührenden Kampf gegen die Vergänglichkeit. Schmetterling von Sol León und Paul Lightfoot erzählt in starken Bildern, aber auch mit feiner Poesie und subtilem Humor eine fragile Geschichte des Abschieds zwischen einer Mutter und ihrem Sohn. „Im Wort Schmetterling ist alles enthalten, was dieses Ballett ausmacht: die Flüchtigkeit einer Aufführung, das absurde Kabarett des Lebens und das schnelle Vergehen der Zeit“, so Paul Lightfoot über das 2010 zu Musik von Max Richter und Love Songs der Indie-Rock-Band The Magnetic Fields kreierte Tanzstück.
Dramaturgie: Daniel Menne
Choreografische Assistenz: Macarena González / Carlos Lázaro
Xchange: Bettina Stieler
Staatsballett Hannover
Dauer: ca. 1 Stunde 45 Minuten, eine Pause
Einführung: 45 Minuten vor Beginn
Termine
So 13.9.2026, 16:00 | Wiederaufnahme
Mi 16.9.2026, 19:30
Sa 19.9.2026, 19:30und weitere Termine
Fr 25.9.2026, 19:30
Sa 3.10.2026, 18:30
So 11.10.2026, 18:30 | letzte Aufführung!
„Die Bohème ist das Praktikum des Künstlerlebens; sie ist die Vorstufe zur Akademie der Künste, zum Krankenhaus oder zur Leichenhalle.“ Henri Murger
In der Pariser WG von Rodolfo, Marcello, Schaunard und Colline wird selten geheizt und Essen gibt es nur gelegentlich. Doch die Stimmung im Dachgeschoss ist hervorragend, denn die vier jungen Künstler und Geisteswissenschaftler lieben ihr Leben. Mit Fantasie, Frechheit und Sarkasmus trotzen sie der Knappheit. Und verdienen sie einmal gut, „finden sie niemals genug Fenster, um ihr Geld hinauszuwerfen“, schreibt Henri Murger in seinem einflussreichen Episodenroman über die Bohemiens, der zur Grundlage der Oper wurde.
Unter der WG wohnt die Näherin Mimì. Für sie ist die Armut kein Spiel, denn sie leidet an Tuberkulose, die durch die nur scheinbar romantischen Lebensumstände verschlimmert wird. An Heiligabend klopft sie an die Tür, als Rodolfo allein ist. Eine leidenschaftliche Affäre beginnt, geprägt von der Sehnsucht nach Wärme in einer kalten Welt.
Giacomo Puccini vertont die Episoden aus der Pariser Subkultur mit höchster Präzision: Jede Geste spiegelt sich in der Musik, kunstvoll verblendet er die unterschiedlichen Atmosphären einer wuseligen Großstadtszene. Hart treffen die Widersprüche zwischen dem Wunsch nach Unabhängigkeit und den tatsächlichen materiellen und emotionalen Abhängigkeiten aufeinander. Und gleichzeitig schimmert der Traum eines einfacheren, fröhlicheren Lebens durch die eisige Winterlandschaft – auch in der seit 1999 beliebten Inszenierung nach Chris Alexander.
Musikalische Leitung: Tobias Wögerer
Nach einer Inszenierung von Chris Alexander
Szenische Einstudierung der Wiederaufnahme: Valérie Junker
Bühne: Kathrin Kegler
Kostüme: Marie-Therese Cramer
Licht: Claus Ackenhausen
Chor: Lorenzo Da Rio
Kinderchor: Tatiana Bergh
Dramaturgie: Regine Palmai
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Dauer: 2 Stunden 15 Minuten, eine Pause
Für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren
Termine
Sa 17.10.2026, 19:30 | Wiederaufnahme
Sa 24.10.2026, 19:30
Sa 31.10.2026, 18:30und weitere Termine
Sa 21.11.2026, 19:30
Mi 9.12.2026, 19:30
Sa 12.12.2026, 19:30
So 27.12.2026, 16:00
So 3.1.2027, 18:30
Sa 9.1.2027, 19:30
Eröffnung der Ausstellung mit Gemälden von Öznur Cansever
im Rahmen der Deutsch-Türkischen Kulturtage 2026
Anlässlich der Deutsch-Türkischen Kulturtage 2026 feiert Hannover die Vielfalt. Organisiert vom Verein Can Arkadaş in Zusammenarbeit mit dem Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover laden zahlreiche Veranstaltungen von September bis Ende Oktober dazu ein, türkische und diasporische Kultur an zahlreichen Orten der Stadt durch Musik, Tanz, Poesie und Theater zu erleben. Am 19.9. wird die Ausstellung Doppelrolle feierlich eröffnet. Die Gemälde von Öznur Cansever zeigen Künstlerinnen mit türkischer Migrationsgeschichte einerseits im alltäglichen Leben und andererseits in ihrer öffentlichen, künstlerischen Rolle. Die Ausstellung wird zwei Wochen lang im Opernhaus zu sehen sein.
Wir tauchen gemeinsam mit Ihnen tief in die Musik ein: Die Dirigenten der Neuproduktionen erläutern im Gespräch mit den Dramaturginnen und Dramaturgen der Staatsoper anschaulich Besonderheiten der Partitur und Möglichkeiten, die sich daraus für die szenisch-musikalische Interpretation ergeben. Ein Angebot für alle, die mehr wissen wollen.
15.9.2026 Verwandlungen
Musik war schon immer dann besonders wichtig, wenn es um grundlegende Erfahrungen des Lebens wie den Verlust eines nahestehenden Menschen oder den Umgang mit Trauer geht. Diese Ausgabe von Hör’n Sie mal! widmet sich dem Thema „Musik, Abschied und Trost“. Einmal wird die musikalische Welt des Ballett-Doppelabends Verwandlungen in den Fokus genommen, in der A-cappella-Chorstücke auf experimentelle Popmusik treffen. Als Gesprächspartnerin zu Gast ist außerdem Nina Gurol, Konzert-pianistin und ausgebildete Sterbebegleiterin, die sich in ihrer künstlerischen Arbeit mit der Verflechtung von Musik, Tod und Trauer auseinandersetzt.
22.9.2026 Pique Dame
In nur 44 Tagen wie im Fieber niedergeschrieben, birst Pjotr Tschaikowskis 1890 uraufgeführte Oper Pique Dame geradezu vor Spannung und Expressivität. Die Musik von Pique Dame und Besonderheiten der Partitur werden in dieser Veranstaltung vorgestellt vom neuen Generalmusikdirektor der Staatsoper Hannover, Francesco Angelico.
Mit einem Workshop zur Oper "Pique Dame" tiefer in die Thematik der Inszenierung eintauchen und so den Vorstellungsbesuch noch intensiver genießen!
Mit dieser Workshop-Reihe lässt sich altersübergreifend die Vielfalt des Musiktheaters und des Tanzes spielerisch entdecken. Die monatlich veröffentlichten Termine können einzeln aus reiner Neugier oder auch in Serie besucht werden. Neben Impulsen zu Themen wie Stimme, Improvisation oder Tanz ist unser Impuls: Baby für Kleinkinder von 1 – 3 Jahren und ihre Erwachsenen besonders beliebt.
Neu dabei sind ab der Spielzeit 26/27 Impuls-Workshops zu den Opern- und Ballettpremieren: Mit praktischen Übungen könnt ihr tiefer in die Thematik der Stücke eintauchen und so den Vorstellungsbesuch noch intensiver genießen!
Bei Hannovers Poetry Slam begeistern Live-Poet:innen vor tosenden Rängen mit ihren Texten das Publikum und performen um seine Gunst. Eine Erfolgsgeschichte, die es wortreich und aussagestark in sich hat und die im deutschsprachigen Raum ihresgleichen sucht: Gilt der Poetry Slam in der Staatsoper Hannover seit seiner Premiere im März 2010 doch als größte, regelmäßig stattfindende Dichter:innenschlacht in Deutschland, Österreich und in der Schweiz. Und natürlich in Luxemburg und Liechtenstein …
Eine Veranstaltung in Kooperation mit Macht Worte! - der hannoversche Poetry Slam. macht-worte.com
Termine
So 18.10.2026, 20:00
So 6.12.2026, 20:00
So 14.3.2027, 20:00und weitere Termine
Trainieren wie das Staatsballett Hannover / Ab 15 Jahren
Für Tänzer:innen ab 15 Jahre mit Vorkenntnissen
Sonntags trainieren wie das Staatsballett: Über den Dächern der Stadt im Großen Ballettsaal, in dem unsere Compagnie täglich unzählige Schritte tanzt. Die Open Class bietet Tänzer:innen ab 15 Jahren, die bereits etwa drei bis vier Jahre Ballettunterricht nehmen, ein professionelles klassisches Balletttraining. Dieses Angebot ist ausschließlich zum Mitmachen, nicht zum Zuschauen.
Kosten: 10 Euro pro Person
Termine
So 23.8.2026, 10:30
So 6.9.2026, 10:30
So 13.9.2026, 10:30und weitere Termine
Unternehmungslustig, aktiv im Leben stehen, gerne tanzen und sich wöchentlich gemeinsam mit Gleichgesinnten bewegen — das ist es, was Lebt bewegt ausmacht! Einmal die Woche bietet das Staatsballett einer bewegungsfreudigen Generation ab 45 Jahren die Möglichkeit, in neue Tanzwelten einzutauchen und dabei aktiv zu entspannen.
Der Kurs wird bis Mitte März von Tänzer Edward Nunes und von Mitte März bis Mitte Juni von Tänzerin Alisa Uzunova geleitet. Es sind keine Vorkenntnisse nötig, alle Tanzfreudigen sind willkommen!
Treffpunkt: 18:15 Uhr am Bühneneingang (Ständehausstr.)
Termine
Mi 2.9.2026, 18:30
Mi 9.9.2026, 18:30
Mi 23.9.2026, 18:30und weitere Termine
Mi 30.9.2026, 18:30
Mi 7.10.2026, 18:30
Mi 14.10.2026, 18:30
Mi 21.10.2026, 18:30
Mi 11.11.2026, 18:30
Mi 18.11.2026, 18:30
Mi 25.11.2026, 18:30
Mi 9.12.2026, 18:30
Mi 6.1.2027, 18:30
Mi 13.1.2027, 18:30
Mi 20.1.2027, 18:30
Mi 10.2.2027, 18:30
Mi 17.2.2027, 18:30
Mi 3.3.2027, 18:30
Mi 10.3.2027, 18:30
Mi 17.3.2027, 18:30
Mi 31.3.2027, 18:30
Mi 7.4.2027, 18:30
Mi 14.4.2027, 18:30
Mi 21.4.2027, 18:30
Mi 5.5.2027, 18:30
Mi 12.5.2027, 18:30
Mi 26.5.2027, 18:30
Mi 2.6.2027, 18:30
Mi 9.6.2027, 18:30
Immer samstagvormittags öffnen wir unser Foyer für Neugierige: Kommen Sie herein, schauen Sie sich um! Nutzen Sie Gastronomie, WLAN und Kinderecke oder ruhen Sie sich einfach aus. Schauen Sie (leise!) in die laufende Probe, begegnen Sie der Staatsoper und ihren Mitarbeiter:innen!
Mit kleinen Konzerten, Diskussionen, Präsentationen oder Einladungen zum Mitsingen bereichern wir die Samstagsvormittage — aber das offene Foyer wird auch, was Sie daraus machen!
10:00 – 14:00 Uhr
Eintritt frei
Termine
Sa 29.8.2026, 10:00
Sa 12.9.2026, 10:00
Sa 19.9.2026, 10:00und weitere Termine
Sa 26.9.2026, 10:00
Sa 3.10.2026, 10:00
Sa 10.10.2026, 10:00
Sa 17.10.2026, 10:00
Sa 24.10.2026, 10:00
Sa 31.10.2026, 10:00
Sa 7.11.2026, 10:00
Sa 14.11.2026, 10:00
Sa 21.11.2026, 10:00
Sa 28.11.2026, 10:00
Sa 5.12.2026, 10:00
Sa 12.12.2026, 10:00
Sa 19.12.2026, 10:00
Sa 26.12.2026, 10:00
Sa 2.1.2027, 10:00
Sa 9.1.2027, 10:00
Sa 16.1.2027, 10:00
Sa 23.1.2027, 10:00
Sa 30.1.2027, 10:00
Sa 6.2.2027, 10:00
Sa 13.2.2027, 10:00
Sa 27.2.2027, 10:00
Sa 6.3.2027, 10:00
Sa 13.3.2027, 10:00
Sa 20.3.2027, 10:00
Sa 27.3.2027, 10:00
Sa 3.4.2027, 10:00
Sa 10.4.2027, 10:00
Sa 17.4.2027, 10:00
Sa 24.4.2027, 10:00
Sa 8.5.2027, 10:00
Sa 15.5.2027, 10:00
Sa 22.5.2027, 10:00
Sa 29.5.2027, 10:00
Sa 5.6.2027, 10:00
Sa 12.6.2027, 10:00
Sa 19.6.2027, 10:00
Sa 26.6.2027, 10:00
Sa 3.7.2027, 10:00
Wir entführen Sie dorthin, wo sonst nur Künstler:innen und Mitarbeiter:innen Zutritt haben: hinter die Kulissen. Hören Sie spannende Geschichten aus erster Hand und erfahren Sie interessante Fakten über Ihr Staatstheater mit seinen über 900 Mitarbeiter:innen. Was macht eine Inspizientin? Wo arbeitet der Rüstmeister? Und warum muss man auf der Bühne seine Jacke ausziehen? Pro Monat finden an zwei Terminen öffentliche Führungen durch das Opernhaus statt. Führungen durch das Opernhaus dauern ca. 90 Minuten, die Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen pro Gruppe begrenzt.
Führungen für Familien bieten die Möglichkeit, die Staatsoper mit ihren verschiedenen Abteilungen interaktiv und spielerisch zu erkunden. Das Programm entsteht im Austausch mit den kleinen Besucher:innen und geht gezielt auf ihre Bedürfnisse und Fragen ein.
Bei unseren Fachführungen zeigen wir Ihnen in einer kleinen Gruppe jeweils eine einzelne Abteilung unseres Hauses und besuchen besondere Arbeitsplätze. Unsere Expert:innen der Abteilungen erläutern ihre Aufgaben und beantworten Fragen rund um ihren Arbeitsalltag im Opernhaus. Bei den Fachführungen werden Bereiche wie das Stellwerk, kleine Räume oder Galerien gezeigt. Daher können nur 12 Personen teilnehmen. Fachführungen dauern ca. 45 Minuten.
Die Führungen sind nicht barrierefrei und für Personen mit Mobilitätseinschränkung leider nicht geeignet.
Für die Buchung individueller Gruppenführungen nutzen Sie bitte unser Online-Formular. Führungen für private Gruppen bieten wir in deutscher, englischer und in spanischer Sprache an.
Bewertungen & Berichte Führung durch das Opernhaus
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Staatsoper Hannover
Niedersächsische Staatstheater Hannover
Die Staatsoper Hannover gehört zu den weltbesten Opern.
Der Prachtbau wurde 1845 bis 1852 nach einem Entwurf von Hofbaumeister Georg Friedrich Laves erbaut. Er diente zunächst als königliches Hoftheater, da dem König das Schlosstheater zu klein geworden war. Das spätklassizistische Gebäude mit seinen beiden großen Seitenflügeln besitzt zur Georgstraße hin einen Vorbau, auf dem sich die in Stein gemeißelten Abbilder von Dichtern und Komponisten tummeln.
Das Opernhaus brannte 1943 aus und wurde 1948 im historischen Stil wieder aufgebaut. Im Zuge einer General-Sanierung erhielt es 1985 eine völlig neue Akustik. In den Jahren 1996 bis 1998 und zuletzt 2012 wurde die Bühnentechnik erneuert.
Kassen Opernhaus / Schauspielhaus:
Öffnungszeiten: Mo bis Fr 10–19.30 Uhr (VVK bis 18.30 Uhr), Sa 10–14 Uhr (Opernhaus bis 18 Uhr)
Abendkasse: eine Stunde vor Vorstellungsbeginn (kein Vorverkauf)
Telefonischer Kartenverkauf:
Montag bis Freitag 10–18 Uhr, Samstag 10–14 Uhr